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Die Geschichte von Teneriffa, ist natürlich ähnlich der Geschichte der Kanarischen Inseln, eine gewisse Isolation aufgrund ihrer geographischen Lage. Die Inseln liegen jenseits der Herkules Säulen und der Meeresenge von Gibraltar, die zur damaligen Zeit, das geografische Ende der Welt bedeuteten. Dahinter ist nichts mehr ausser der Abgrund. Das hat dazu geführt, dass die Geschichte der Kanaren in einer gewissen Weise geschrieben wurde. Mit den Reisen des Kolumbus, sah man die Dinge schon klarer. Die Ureinwohner der Kanaren sind die Guanches. Zuvor gab es geschriebenes Material aus der Zeit der Römer. Die Guanches sind die echten, ursprünglichen Einwohner der Inseln, verwurzelt mit diesem Land aus Vulkanen, Lavagestein, einem tropischen Klima und viel Sonne. Nichts genaues ist über die Guanches bekannt. Man glaubt, dass sie vom Afrikanischen Kontinent kamen und von den Früchten die die Erde hier hervorbrachte, lebten. Wie sie gereist sind und auch ihre Ankunft auf der Insel ist geschichtlich nicht belegt. Man weiss nur, dass sie zu jener Zeit noch keine Navigationskenntnisse besassen.
Kulturell gab es auf der einen Seite die Bildhauerische Tradition und auf der anderen Seite die Folklore. Was die Bildhauerei betrifft, gibt es auf Teneriffa einen der wichtigsten Garanten, den Sevillaner Martín de Anduja und die gebürtigen von Teneriffa wie Rodríguez de la Olviva, Luján Pérez und Fernando Esteve, die alle nach dem 17. Jahrhundert Teneriffa mit ihren Arbeiten bereicherten.
Ein historisches Ereigniss auf Teneriffa muss hervorgehoben werden, und zwar ist das die Schlacht der Briten, die 1797 unter dem Kommando von Horacio Nelson, stattfand. In jenem Sommer attackierte Nelson Santa Cruz, die Hauptstadt von Teneriffa in einer Offensive die ihm einen Arm und den Verlust der Schlacht, kostete.
Seit damals, kamen viele Menschen auf die Insel, zum Glück nicht so feindlich gesinnt, wie damals Nelson. Zum Beispiel kam der Wissenschafter .,Alexander von Humboldt) (Naturalist) und besuchte Santa Cruz und andere Teile der Insel.
Die Folklore der Guanches wurde vermischt mit jener der Spanier und Portugiesen. Die typische kanarische Musik und der Tanz sind eine Mischung hispanischer Rhytmen, erdverbundener, ursprünglicher Töne, portugiesische und lateinamerikanische Einflüsse - aus dieser Mischung bildet sich die kanarische Folklore, unterstichen von einer kleinen Gitarre mit vier oder fünf Saiten. Ein grosses Fest der Folklore findet auf den Kanaren im September in La Laguna mit dem Festival Sabandeño statt. Dann gibt es noch das Internationale Folklore Fest, welches auf dem Playa de los Cristianos im August abgehalten wird.
Natürlich ist die Geschichte von Teneriffa mit ihren Vulkanen verbunden. Es sind noch nicht einmal 100 Jahre, seid dem letzten Vulkanausbruch, als 1909 der Chinyero Vulkan Feuer, Lava und Gestein spuckte. Der Erruption fand am 18. November statt und dauerte 10 Stunden. |